Kosten-Ratgeber · Handwerk & Sanierung

Was kostet es, eine Website
erstellen zu lassen?

Die ehrliche Antwort mit Zahlen — statt „kommt drauf an“: realistische Preisspannen für Handwerks- und Sanierungsbetriebe, die fünf Faktoren, die den Preis wirklich treiben, und die Förderung, die bis zu 80 % davon übernimmt.

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Realistische Preisspannen

Website-Kosten für Handwerker: die drei Klassen.

Preise ohne Kontext sind wertlos — deshalb hier die drei Klassen, in denen sich praktisch jedes Angebot einordnen lässt, und was Sie jeweils dafür bekommen:

Baukasten: 0–500 €

Wix, Jimdo & Co. in Eigenregie. Schnell online, aber Vorlagen-Optik, schwache Ladezeiten und kaum Chancen bei „Wasserschaden + Stadt“. Ihre Arbeitszeit kommt obendrauf. Für den Start besser als nichts — mehr nicht.

Professionell: 2.000–8.000 €

Individuelles Design, eigene Seite je Leistung, echte Texte, technische SEO, Ladezeit unter 1 s, Schadensformular. Die Klasse, in der Websites anfangen, Aufträge zu gewinnen — hier arbeite ich, zum Festpreis.

Agentur-Großprojekt: 10.000 €+

Konzern-Workshops, Corporate-Design-Handbücher, Portale mit Login-Bereichen. Für einen regionalen Handwerksbetrieb fast immer überdimensioniert — Sie bezahlen Meetings, nicht Anfragen.

Die Preistreiber

Diese fünf Faktoren bestimmen, was Ihre Website kostet.

01

Umfang: Seiten & Leistungen

Eine Visitenkarten-Seite ist billiger als zehn ausgearbeitete Leistungsseiten — aber nur Letztere ranken bei Google für jede Ihrer Leistungen. Faustregel: eine eigene Seite pro Gewerk und wichtiger Stadt.

02

Inhalte: Texte & Bilder

Wer liefert Texte und Fotos? Professionelle Texte, die verkaufen und ranken, sind Arbeit — bei mir inklusive. Echte Baustellenfotos schlagen jede Stockfoto-Sammlung, ich sage Ihnen genau, was ich brauche.

03

Funktionen

Schadensformular mit Foto-Upload, 24-h-Notdienst-Leiste, Terminbuchung, WhatsApp-Anbindung, Bewertungs-Einbindung — jede Funktion hat ihren Wert. Bezahlen sollten Sie nur, was Anfragen bringt.

04

SEO-Grundlagen ab Werk

Saubere Technik, Ladezeit, strukturierte Daten, Google-Business-Anbindung: nachträglich teuer, beim Neubau fast kostenlos. Genau der Punkt, an dem Billig-Angebote später richtig teuer werden.

05

Betreuung nach dem Launch

Updates, Anpassungen, neue Referenzen, Auswertung. Klären Sie vorab: Was kostet die Stunde, was ist im Monatspreis drin, wie schnell wird reagiert? Bei mir: fester Ansprechpartner, keine Ticket-Warteschlange.

06

Der versteckte Faktor: Ihre Zeit

Zwanzig Feedback-Runden und monatelange Projekte kosten Sie Abende und Nerven. Mein Ablauf: ein Strategie-Call, ein Entwurf, gezielter Feinschliff — live in 2 bis 4 Wochen.

Bis zu 80 % Zuschuss

Die Förder-Rechnung: was Sie wirklich zahlen.

Programme wie BAFA „go-digital“ fördern die Digitalisierung kleiner und mittlerer Betriebe — unter passenden Voraussetzungen mit 50 bis 80 % Zuschuss je nach Region. Eine Beispielrechnung:

Ohne Förderung
  • Professionelle Website: z. B. 5.000 €
  • Ihre Investition: 5.000 €
Mit 80 % Förderquote
  • Projekt: 5.000 € — BAFA-Zuschuss: 4.000 €
  • Ihre Netto-Investition: 1.000 € — Antrag übernehme ich komplett

Die tatsächliche Quote hängt vom Standort und den Voraussetzungen Ihres Betriebs ab (50 % alte Bundesländer inkl. Berlin/Leipzig, 80 % neue Bundesländer inkl. Regionen Lüneburg und Trier) und wird im Antrag geprüft. Karte und Details auf der Startseite.

◆ FAQ Kosten

Häufige Fragen zu Website-Kosten.

Was kostet es, eine professionelle Website erstellen zu lassen?

Für einen Handwerksbetrieb liegt eine professionell erstellte Website meist zwischen 2.000 und 8.000 € — abhängig von Seitenanzahl, Inhalten (Texte, Fotos), Funktionen wie Schadensformular oder Terminbuchung und davon, ob SEO-Grundlagen gleich mitgebaut werden. Baukasten-Seiten sind billiger, kosten aber später Sichtbarkeit und Anfragen. Wichtig: Unter passenden Voraussetzungen übernimmt die BAFA bis zu 80 % — Ihre Netto-Investition sinkt damit oft auf 20–50 % der Summe.

Warum sind die Preisunterschiede bei Webdesign so groß?

Weil „Website“ alles heißen kann: von der 300-€-Baukasten-Vorlage bis zum Auftritt mit individueller Gestaltung, eigenen Texten je Leistung, technischer SEO und Ladezeit-Optimierung. Der Unterschied zeigt sich nicht am Tag der Abnahme, sondern Monate später bei Google: Die billige Seite existiert, die gute Seite bringt Anfragen. Entscheidend ist deshalb nicht der Preis, sondern der Preis pro gewonnenem Auftrag.

Welche laufenden Kosten kommen auf mich zu?

Rechnen Sie mit drei Posten: Domain und Hosting (wenige Euro bis ca. 30 € im Monat), technische Pflege/Updates (bei mir inklusive Betreuung) und optional laufendes Marketing wie SEO oder Google Ads. Vorsicht bei Agentur-Abos, die hohe Monatsraten für „Wartung“ verlangen, ohne dass etwas passiert — lassen Sie sich immer auflisten, was konkret enthalten ist.

Wie funktioniert die BAFA-Förderung für meine Website konkret?

Programme wie „go-digital“ fördern Digitalisierungs-Beratung samt Umsetzung für kleine und mittlere Unternehmen — unter passenden Voraussetzungen mit 50 bis 80 % Zuschuss, je nach Region. Der Haken für die meisten Betriebe ist der Papierkram. Deshalb übernehme ich als registrierter BAFA-Berater den kompletten Antrag: Prüfung Ihrer Voraussetzungen, Antragstellung, Abwicklung. Sie sehen vorher schwarz auf weiß, mit welcher Netto-Investition Sie rechnen können.

Kann ich die Website nicht einfach selbst mit einem Baukasten erstellen?

Können Sie — und für manche reicht das. Die ehrliche Rechnung: Ihre Abende gehen in ein Werkzeug, das Sie einmal im Leben benutzen, das Ergebnis sieht nach Vorlage aus, und bei „Wasserschaden + Ihre Stadt“ rankt es fast nie. Ein Betrieb, der pro Monat auch nur eine Anfrage über die Website gewinnt, hat eine professionelle Seite meist im ersten Jahr wieder drin — mit Förderung deutlich schneller.

Was kostet eine Website mit SEO zusammen?

Die SEO-Grundlagen (saubere Technik, Leistungsseiten, strukturierte Daten, Google-Business-Profil) baue ich direkt in jede Website ein — das ist kein Aufpreis-Paket, sondern Bauweise. Wer danach aktiv Positionen aufbauen will, bucht die laufende SEO-Betreuung dazu; die startet für regionale Betriebe typischerweise im mittleren dreistelligen Bereich pro Monat, monatlich kündbar. Details auf der Seite SEO für Handwerker.

Weiterlesen: Webdesign für Handwerker · SEO für Handwerker

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